Spielberichte Senioren

Saison 2019/2020

 

TSG Niederrad 1898 1 : 5 (1:2)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

SV Gronau auf Höhenflug

Der Aufwärtstrend des SV Gronau in der Gruppenliga Frankfurt-West hält an. Das blutjunge Team von Trainer Florian Schwing gewann das Aufsteiger-Duell bei der TSG Niederrad souverän mit 5:1 (2:1). „Unser Sieg geht absolut in Ordnung, ist allerdings um zwei Tore zu hoch ausgefallen“, gab SVG-Spielausschuss-Boss Stephan Firla fair zu Protokoll. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Auftritt unserer Mannschaft. Die positive Tendenz der letzten Wochen ist weiterhin erkennbar, dennoch haben wir trotz des Sprungs auf den zehnten Tabellenplatz noch nichts erreicht. Die Lage im Kampf um den Klassenerhalt ist unverändert eng“, weiß Firla den momentan guten Lauf des SVG entsprechend einzuordnen.

Youngster Nico Gasch brachte die Gronauer früh mit 1:0 in Führung, als er eine flache Hereingabe von Fabio da Silva Pinto verwerten konnte (7.). Robert Kohns glich quasi postwendend zum 1:1 aus. Als Jordy Zola über den Ball trat, schnappte er sich das runde Leder und schob gekonnt ein (12.). Die Gastgeber erhöhten fortan die Schlagzahl und hatten auch die eine oder andere sehr gute Torchance. Der SVG hatte in dieser Phase das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Mit dem zweiten Paukenschlag von Gasch, der eine schöne Kombination der Gronauer eiskalt aus 14 Metern zum 1:2 abschloss (33.), schlug das Pendel allmählich in Richtung der Gronauer aus.

Nach dem Wiederanpfiff kam der SVG besser in die Partie und vergab durch Schäfer (52.) und Pinto da Silva (56./58.) beste Gelegenheiten. Nachdem Hamdaoui für die Niederräder den Pfosten avisiert hatte (61.) und Kohns erneut an Freiwald scheiterte (62.) machte Marco Greco mit seinem Doppelschlag alles klar (64./65.). Onur Götürmen visierte anschließend zum zweiten Mal für die Gastgeber Aluminium an, ehe Erhan Okuducu mit seinem Tor aus dem Gewühl heraus für den 1:5-Endstand sorgte (78.).

TSG 1898 Niederrad: Mahmood, Özbakir, Hamdaoui (71. Türktorun), Flick, Sousa, Kanawezi (46. Barkammich), Götürmen, Kohns, Winter, Pamuk, Fiege (75. Hagos)

SV Gronau: Freiwald – Zola (81. Schildger), Pierau, Okuducu, Flachsel – Ochere, Cakiqi, Schäfer – Gasch (83. Roth), Greco (86. Hanf), Pinto da Silva

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Burkhardt (Elbtal-Hangenmeilingen)

Zuschauer: 80

Tore: 0:1 (7.) Gasch, 1:1 (12.) Kohns, 1:2 (33. Gasch), 1:3/1:4 (64./65.) beide Greco, 1:5 (78.) Okuducu

 

Wetterauer Zeitung 10.11.2019

LOGO SV GRONAU IMG_4847 2 : 2 (2:1)  FC Olympia 09 Fauerbach

„Lucky-Punch“ bleibt aus

Fußball-Mannschaften, die im Abstiegskampf stecken, haben keine Wahl: Sie müssen dringend Punkte holen. Eben deshalb gab’s auf dem Gronauer Kunstrasenplatz beim Wetterauer Gruppenliga-Derby zwischen der gastgebenden Elf des SV Gronau um Trainer Florian Schwing und dem von Andreas Baufeldt gecoachten Tabellennachbarn FC Olympia Fauerbach auch keinen Schönheitspreis zu gewinnen, obwohl die Partie durchaus Rasse und Klasse hatte. Ein Sieger konnte jedoch nicht ermittelt werden, denn der Wetterauer Keller-Knüller endete mit einem 2:2 (2:1)-Remis, das den dargebotenen Leistungen beider Mannschaften aber durchaus entsprach.

Beim Bilanzieren dessen, was ihre Cracks in 90 kurzweiligen Minuten drauf hatten, überwog nach Ansicht beider Übungsleiter das Positive. „Das Niveau war gut. Beide Teams habenen gewiss nicht wie Abstiegskandidaten gespielt“, sagte Schwing, während Baufeldt bezüglich seiner Leute lediglich die Phase zwischen der 20. und 35. Minute bemängelte: „Da haben wir hinten zu sorglos agiert und sind prompt in Rückstand geraten.“ Die Fauerbacher Gäste erwischten den besseren Start und lagen ab der fünften Minute in Führung, als Cristian Bodea einen langen Ball aus der eigenen Abwehr von David Clement aus halblinker Position ins lange Eck zirkelte. Lange währte die Freude der Baufeldt-Elf freilich nicht, denn Fabio Pinto da Silva egalisierte für die Bad Vilbeler Vorstädter nur fünf Minuten später nach Nico Gaschs punktgenauer Rechtsflanke. Helle Aufregung dann nach 16 Minuten: Gronaus Michael Ochere hatte FCO-Außenverteidiger Alexander Sarkisjan im Strafraum über die Klinge springen lassen, doch die Pfeife von Referee Eren blieb stumm. „Ein klarer Elfmeter. Den muss er geben“, meinte Baufeldt.

Glück also für die Platzherren, die fortan in ihren Offensivbemühungen zielstrebiger wirkten und ihre stärkste Phase einläuteten. Flachschüsse von Pinto da Silva (24.) und Erhan Okuducu (31.) wurden vom Pfosten ausgebremst, doch nach 35 Minuten klappte alles wie gewünscht: Pinto da Silva flankte von links, Tiger Schäfer stieg im Zentrum am höchsten und verwandelte per Kopf zum 2:1-Zwischenstand. Jetzt waren wieder die Fauerbacher gefordert, und um ein Haar wäre ihnen noch vor der Pause das 2:2 geglückt. Dass es nicht dazu kam, lag an Bodea, der das Leder aus fünf Metern über Fabian Zscheichs Kasten drosch.

Halbzeit zwei bot zwar nicht mehr das hohe Tempo der ersten 45 Minuten – Langeweile kam dennoch nicht auf. Und ab der 48. Minute, nach Ignat Chekamazovs Goal zum 2:2-Ausgleich, war alles wieder offen. Optischen Fauerbacher Vorteilen begegnete Gronau zunehmend mit Konterattacken, die in zwei Fällen – Yannik Schildger (69.), Pinto da Silva (84.) – auch fast zum Erfolg geführt hätten. Weil auf der Gegenseite Niklas Beier (53.) sowie Beier und Aniket Kumar im Doppelpack (80.) präzise Hereingaben von Bodea und Baufeldt um wenige Zentimeter verpassten, blieb’s beim Unentschieden.

SV Gronau: Zscheich – Flachsel, Pierau, Okuducu, Zola – Schäfer, Cakiqi, Ochere, Pintol (26. Schildger/89. Trepohl) – Gasch (80. Hanf), Pinto da Silva

FCO Fauerbach: Jens Michalak – Muntean, Clement, Botschek, Sarkisjan – Walther, Tarik Tosunoglu (36. Beier), Kumar, Chekmazov – Wischtak (46. Baufeldt/81. Glaßl), Bodea.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Eren (Schlangenbad)

Zuschauer: 80

Tore: 0:1 (5.) Bodea, 1:1 (10.) Pinto da Silva, 2:1 (35.) Schäfer, 2:2 (48.) Chekmazov

Gelb-Rote Karte: Schäfer (89./Spielverzögerung)

 

Wetterauer Zeitung 03.11.2019

LOGO SV GRONAU IMG_4847 2 : 2 (0:1)  ssv heilsberg

Den Sack nicht zu gemacht, Geschenke verteilt. Zwei Fehler, die die Heilsberger drei Punkte im Top-Spiel kosteten. Denn eigentlich hatte es gut begonnen: Gino Wirth (41./53.) traf wie gewohnt und führte die Gäste zu einer klaren 2:0-Führung. Ganz so klar schien diese aber nicht, wie die Schlussphase bewies. Nach einer Roten Karte gegen den SSV sorgte Sascha Hewig (87.) zunächst mit einem abgefälschten Schuss für das 1:2, um in der Nachspielzeit sogar noch auszugleichen. Die Gronauer hatten sich damit für einen kämpferischen Auftritt spät belohnt.

 

Wetterauer Zeitung 03.11.2019

1. FC-TSG Königstein 0 : 3 (0:0)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

„Endlich einmal belohnt“: Gronau gewinnt in Königstein

Der SV Gronau hat am Sonntagnachmittag endlich seine positive Entwicklung der letzten Wochen in etwas Zählbares ummünzen können. Das junge Team von Trainer Florian Schwing gewann auch in dieser Höhe verdient sein Gastspiel der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West mit 3:0 in Königstein.

„Unsere Mannschaft ist auf einem guten Weg“, sparte Gronaus Spielausschuss-Boss Stephan Firla nach dem richtungsweisenden Sieg nicht mit Lob. „Ich hatte nie das Gefühl, dass Königstein uns gefährlich werden konnte. Die Jungs haben sich endlich einmal für ihren Aufwand belohnt.“ Matchwinner aufseiten des SVG war Youngster Nico Gasch, der sein Team mit zwei Treffern nach der Pause auf die Siegerstraße brachte.

Schon im ersten Spielabschnitt waren die Gronauer den Hausherren deutlich überlegen, vergaben aber durch „Tiger“ Schäfer (15./per Kopf drüber) und Gasch klare Einschussgelegenheiten. Dazu kam noch der eine oder andere Fernschuss der Gronauer. Königstein wurde – wenn überhaupt – über Standards gefährlich. Nach dem Wiederanpfiff erhöhte die Schwing-Elf noch einmal das Tempo, vergab durch Elvir Pintols Kopfball zunächst erneut die Führung (65.). Wie es besser geht, zeigte Gasch, der binnen kürzester Zeit zwei Flankenbälle von Fabio Pinto da Silva verwertete und sein Team mit 2:0 in Front brachte (70. und 76.). Den Schlusspunkt unter eine gute Vorstellung des SVG setzte Schäfer mit seinem Treffer zum 3:0-Endstand (88.).

Mit diesem hochverdienten Sieg beim neuen Schlusslicht kletterte der SV Gronau auf den 14. Tabellenplatz und sieht den Aufgaben in den kommenden Wochen mit dem nötigen Selbstvertrauen entgegen.

1. FC/TSG Königstein: Milica, Mamoori, Gschwender, Hajradinovic, Kirberger, Pauly, Löffler (32. Nagayoshi), Schandry, Hasegawa, Nukovic (18. Brandao da Silva (75. Shimodo)), Caliskan

SV Gronau: Zscheisch – Zola, Pierau, Okuducu, Flachsel – Ochere, Pintol (90. Skora), Cakiqi (72. Hanf) – Schäfer – Gasch, Pinto da Silva (85. Roth)

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Glaser (Wiesbaden)

Zuschauer: 40

Tore: 0:1 und 0:2 (70./76.) Gasch, 0:3 (88.) Schäfer

 

Wetterauer Zeitung 27.10.2019

TSG 1896 Ober-Wöllstadt 2 : 1 (0:0)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

SV Gronau beißt sich in Ober-Wöllstadt die Zähne aus

Eine hammerharte Abwehr ließ die Gronauer beinahe verzweifeln und verhalf dem Heim-Team zum Sieg gegen den Vierten. Die entscheidende Aktion kurz vor Schluss: Andre Neitzert (84.) vollendete einen Konter zum 2:1, zuvor schien man sich fast über ein Remis einig gewesen zu sein. Gronau zwar mit mehr Ballbesitz, aber ohne die großen Chancen, die Heim-SG mit einigen Aufbaufehlern, dafür aber der Qualität diese auszubügeln. Niklas Löw (61.) hatte die SG in Führung geschossen, Sascha Hewig ausgeglichen (66.).

 

Wetterauer Zeitung 27.10.2019

LOGO SV GRONAU IMG_4847 1 : 3 (0:1)  FSV Friedrichsdorf 1953

Die Rote Laterne der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West leuchtet weiter beim SV Gronau. Das junge Team von Trainer Florian Schwing verlor am Sonntagnachmittag gegen den FSV Friedrichsdorf unglücklich mit 1:3 (0:1). „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Unser Team hat sich gut verkauft. Wir haben es nur verpasst, die letzten Bälle an den Mitspieler zu bringen“, fasste SVG-Spielausschuss-Boss Stephan Firla das Geschehen auf dem Kunstrasenplatz des Gronauer Sportgeländes treffend zusammen. „Unseren Spielern ist absolut kein Vorwurf zu machen. Das Problem der fehlenden Abnehmer im gegnerischen Strafraum zieht sich leider wie ein roter Faden durch den bisherigen Saisonverlauf.“

Die Gronauer wurden vom Anpfiff weg kalt erwischt. Nach einem Eckball agierte die Defensivabteilung des SVG unkonzentriert, was Moritz Kulick konsequent mit der frühen Friedsrichsdorfer Führung bestrafte (2.). Im weiteren Spielverlauf konnte sich keine der beiden Mannschaften nennenswerte Torchancen erarbeiten, wobei die Schwing-Elf zumindest bis zum Strafraum gefällig agierte, vor allem über die Außenpositionen.

Die Gronauer Bemühungen wurden erst zu Beginn der Schlussviertelstunde belohnt, als Routinier Elvir Pintol per Kopf den 1:1-Ausgleich erzielte (78.). Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide. Just in dieser Phase leistete sich der SVG eine fünfminütige Tiefschlafphase, in deren Verlauf die Friedrichsdorfer die Weichen auf Sieg stellten. Deniz Güven zirkelte zunächst einen Freistoß sehenswert zum 2:1 in den Torwinkel (85.), ehe der eingewechselte Elliot Baba in der Nachspielzeit per Konter schließlich den Treffer zum 1:3-Endstand (90.+3) aus Gronauer Sicht markierte.

SV Gronau: Freiwald – Zola, Pierau, Schäfer, Flachsel – Ochere, Pintol, Pinto da Silva, Schildger (61. Okuducu) – Hanf (80. Roth), Gasch (81. Müller)

FSV Friedrichsdorf: Klug, Kulick, Petkovic, Güven, Bueno Oliva, Bussian (61. Celikci), Schäfer (76. Marino), Zymolka, Bitiq, Reichert (81. Baba), Koyun

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Fischer (Rödermark)

Zuschauer: 60

Tore: 0:1 (2.) Kulick, 1:1 (78.) Pintol, 1:2 (85.) Güven, 1:3 (90.+3) Baba

 

Wetterauer Zeitung 20.10.2019

LOGO SV GRONAU IMG_4847  3 : 0 (2:0)  fc hessen massenheim 1930

Besser, in vieler Hinsicht. Besser vor allem als gegen Dortelweil. Und besser als Massenheim. Mit einem konzentrierten Auftritt hat sich der SV Gronau II zurück in die Spur gebracht. Gegen Massenheimer, die nur nach ruhenden Bällen gefährlich wurden, machten in Halbzeit eins Benjamin Vetter (17.) und Niclas Müller (34.) bereits Klarschiff. Nach dem Wechsel blieben weiter viele SVG-Chancen ungenutzt, erst spät machte Sascha Hewig den Deckel drauf (87.).

 

Wetterauer Zeitung 20.10.2019

Licher Kreispokal

fsg 1922 burg-gräfenrode  1 : 0 (1:0)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

„Wir haben uns den Sieg aufgrund unserer engagierten Leistung verdient. Die Gronauer hatten im ganzen Spiel nur eine einzige gute Torchance durch einen Kopfball von Elvir Pintol, den Philipp Gürkan von der Linie kratzen konnte“, sagte FSG-Vorsitzender Florian Fünffinger, dessen Elf bereits nach 120 Sekunden den Treffer des Tages durch Pasqualino Balenzano erzielt hatte. „Danach haben wir kompakt gestanden, gut gekontert und auch die besseren Torchancen verzeichnet.“

 

Wetterauer Zeitung 17.10.2019

sc dortelweil  2 : 2 (1:1)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Mit einer Kehrtwende und stärkerem Kader hat sich Dortelweil III wieder ins Spiel gebracht. So sehr, dass man sich sogar über ein 2:2 gegen Gronaus Reserve ärgerte konnte, aber nicht wollte. Denn nach Treffern von Claudio Vecchione (20.) und Max Steul (35.) zum 1:1 erspielte sich die Elf große Vorteile, traf aber das Tor nicht. Erst in der 87. Minute durch Lukas Engels – allerdings zum Ausgleich, Sascha Hewig (60./Konter) hatte die Gronauer zuvor in Führung gebracht.

 

Wetterauer Zeitung 13.10.2019

LOGO SV GRONAU IMG_4847  5 : 4 (3:3)  DJK SV Helvetia Bad Homburg-Kirdorf 1920

Mit der Empfehlung von zuletzt drei Siegen in Folge war die DJK Bad Homburg als Tabellenzweiter der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West zum Aufsteiger nach Gronau angereist. Doch die Gastgeber hatte etwas dagegen und gewannen am Ende einer turbulenten Partie mit 5:4 (3:3).

Den besseren Start erwischte die Heimelf. Marco Greco erzielte den Führungstreffer (10.), doch die Gäste aus dem Taunus schlugen postwendend in Person von Jean Luc Jänsch zurück (13.). Nun waren wieder die Gastgeber am Drücker. „Dies war unsere beste Phase. Folgerichtig konnten wir hier durch Yannik Schildger und Nico Gasch unsere Chancen nutzen und auf 3:1 erhöhen. Leider haben wir dies nicht bis zum Halbzeitpfiff durchhalten können“, sagte Gronaus Spielausschuss-Boss Stephan Firla zu Durchgang eins. Die Schwächeperiode der Schwing-Elf wussten Ibrahim El Ouahian (39.) und Ibrahim Cigdem (42.) zu nutzen. Sie stellten zum Pausentee auf 3:3.

Nach dem Wechsel folgte der nächste Nackenschlag für die Gastgeber: Ibrahim El Ouahian netzte zur erstmaligen Führung der Gäste ein (63.). Doch Gronau zeigte Nehmerqualitäten: Nur drei Minuten später glich Elvir Pintol per Strafstoß aus. Und Gronau wollte mehr: Tom Hanf war es schließlich, der zum umjubelten Siegtreffer abschloss (77.).

SV Gronau: Freiwald, Flachsel, Okuducu, Schäfer, Zola, Greco, da Silva (90. Pierau), Gasch (41. Hanf), Pintol, Schildger (65. Felix), Ochere

DJK Bad Homburg: Kapias, Jänsch, Dreyer (81. Karasu), Mouma, Augustincic (90. Lorenz), Tekie, Chihab, Cigdem, Sladojevic, El Mai Mouni, Skoczny (28. Omowe)

Im Stenogramm / SR: Scherthan

Z.: 80

Tore: 1:0 (10.) Greco, 1:1 (13.) Jänsch, 2:1 (18.) Schildger, 3:1 (21.) Gasch, 3:2 (39.) El Ouahian, 3:3 (42.) Cigdem, 3:4 (63.) El Ouahian, 4:4 (66./FE) Pintol, 5:4 (77.) Hanf

 

Wetterauer Zeitung 06.10.2019

LOGO SV GRONAU IMG_4847  11 : 0 (8:0)  vfb rot-weiß 1969 petterweil

So viele Tore von Gronau? Gibt’s! Die kurzzeitig auf Platz fünf abgerutschte Reserve ballerte sich vor heimischer Kulisse zum bisher höchsten Saisonsieg und ließ nur zu zwölft angereiste Petterweiler alt aussehen. Mit Benjamin Vetter (2./29.), Sebastian Neumann (12./Eigentor), Sascha Hewig (22./26.), Sascha Klötzl (37.) und Max Steul (39./42.) erarbeitete sich der Klub bereits zur Pause einen stattlichen 8:0-Vorsprung. Die zweite Hälfte war dann etwas gediegener: Max Steul (53.) und Daniel Schanze (75./77.) legten immerhin drei weitere Buden zum 11:0-Endstand obendrauf.

 

Wetterauer Zeitung 06.10.2019

Usinger TSG  4 : 2 (0:1)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Tore: 0:1 Gasch (34.), 1:1 Kopp (53.), 2:1 Kaus (54.), 2:2 Greco (61.), 3:2, 4:2 Bretschneider (73., 85.)


sc dortelweil  2 : 0 (1:0)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Andrej Dogot war mit seinem Doppelschlag der Matchwinner beim Sieg des SC Dortelweil in der Fußball-Gruppenliga gegen den SV Gronau.

Dass Fußballspiele mit Derbyflair auch in der Gruppenliga Frankfurt-West ungeachtet der aktuellen Lage im Gesamtklassement zuweilen eine Eigendynamik entwickeln, ist bekannt. Beim Bad Vilbeler Stadtteil-Knüller lief allerdings alles so, wie es die Kenner der Szene prognostiziert hatten: Der im oberen Tabellendrittel rangierende SC Dortelweil war auf eigenem Terrain gegen den Vorletzten SV Gronau Favorit und bestätigte diese Vorschusslorbeeren angesichts eines 2:0 (1:0)-Erfolges nachdrücklich.

Nachdrücklich deshalb, weil die diesmal mit einer 3-4-3-Marschroute agierende Elf von SCD-Coach Frank Ziegler ab der ersten Minute Tempo und Rhythmus bestimmte. „Hinten standen wir sicher und haben den Gronauern keine Gelegenheit geboten, mit schnellen Attacken für Gefahr zu sorgen“, sagte Dortelweils spielender Co-Trainer Julian Mistetzky. Gronaus Spielausschussvorsitzender Stephan Firla bestätigte diese Sicht der Dinge: „An der Niederlage gibt’s nichts zu beschönigen. Dortelweil hatte die bessere Spielanlage und mit Andrei Dogot einen Mann, der was vom Toreschießen versteht.“Gronaus einzige Chance von Format datierte aus der 30. Minute, als Marco Greco – von Elvir Pintol bestens bedient – an SCD-Torwart Yannick Rühl scheiterte. Ansonsten verbrachte Rühl einen ruhigen Sonntagnachmittag, während sein Gronauer Kollege Fabian Zscheich des Öfteren im Blickpunkt stand. Zweimal musste er den Ball passieren lassen, in beiden Fällen entpuppte sich Andrei Dogot als Dortelweils Torschütze vom Dienst. Den Führungstreffer markierte der lange SCD-Center in der 14. Minute nach einem punktgenauen Flachpass von Oliver Steffen, während er nach 69 Minuten beim zweiten Tor per Kopf zur Stelle war und cool vollendete. Als Wegbereiter fungierte Leon Wiehl mittels einer präzisen Rechtsflanke.

SC Dortelweil: Rühl – Pross (20. Lampe), Mistetzky, Eiwanger – Müller, Schlatter (71. Stahl), Günther, Oliver Steffen – Dominik Steffen, Wiehl (73. Vancura), Dogot

SV Gronau: Zschiech – Pierau, Okuducu (71. Palcewski), Schäfer, Flachsel (35. Zola) – Ochere, Cakiqi – Greco, Pinto da Silva (80. Hanf), Gasch – Pintol

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Patrick Rodrigues (Offenbach)

Zuschauer: 120

Tore: 1:0 (14.) Dogot, 2:0 (69.) Dogot

 

Wetterauer Zeitung 29.09.2019

SV 1920 Reichelsheim  0 : 3 (0:1)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Die Reichelsheimer Defensive hat zuletzt ganz schön gelitten. Fast schon angenehm war nun zu sehen, dass es gegen Gronau etwas knapper zuging. Denn der Tabellenvierte brillierte nicht gerade mit einem Torfeuerwerk, führte zur Pause nach einem Strafstoßtor von Benjamin Vetter „nur“ mit 1:0. Im zweiten Durchgang sicherte Sascha Hewig die Führung (51.) immerhin ab, ehe Vetter (83.) in der Schlussphase den finalen 3:0-Treffer nachlegte.

 

Wetterauer Zeitung 29.09.2019

Licher Kreispokal

SpVgg. 08 Bad Nauheim  1 : 6 (1:1) n. V.  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

„In der Verlängerung ist unserer ersatzgeschwächten Mannschaft die Puste ausgegangen“, sagte Bad Nauheims Vorsitzender Oliver Michel. Nico Gasch (105./116.) und Krystian Palcewski (109./113./115.) sorgten für einen letztlich souveränen Sieg des Gruppenligisten, der durch Marco Greco in der regulären Spielzeit in Führung gegangen war (86.). Asmir Emrovic hatte die Hausherren auf den letzten Drücker in die Verlängerung (90.) gebracht.

 

Wetterauer Zeitung 25.09.2019

LOGO SV GRONAU IMG_4847  1 : 5 (0:3)  FC Neu-Anspach

Stephan Firla war fassungslos. Da hatte sich der Spielausschussvorsitzende des SV Gronau berechtigte Hoffnungen gemacht, nach der Partie gegen den FC Neu-Anspach vom ersten Heimsieg des heimischen Gruppenligisten berichten zu können, doch die Wahrheit sah ganz anders aus. Nach einer desolaten Vorstellungen stand eine deutliche 1:5 (0:3)-Pleite gegen die Taunusstädter zu Buche. „Wo sich unsere Spieler gedanklich aufhielten, weiß ich nicht. Auf dem Platz jedenfalls nicht“, ging Firla mit der eigenen Mannschaft hart ins Gericht. „Bezeichnend, dass Keeper Patrick Freiwald unser mit weitem Abstand bester Mann war. Ohne ihn wäre es noch viel schlimmer gekommen.“

Aus der Sicht der Platzherren, die offensiv nahezu durchgehend Funkstille hielten und in der Abwehr keine Zuordnung erkennen ließen, begann das Verhängnis in der 22. Minute: Neu-Anspachs Denis Fliess nahm Maß – 0:1. Die Gäste drückten weiter aufs Tempo, und zwar ohne nennenswerten Widerstand befürchten zu müssen. Die logische Folge: Bestens bedient von Marvin Akkus Rodriguez und Belfkih vollendete Kyle Howie nach 30 Minuten zum 0:2, dem Yassin Belfkih nach Howies Pass nur sechs Minuten später den dritten FC-Treffer folgen ließ. Die Partie war bereits gelaufen, Gronau musste sich im weiteren Spielverlauf auf Schadensbegrenzung konzentrieren.

Ein Vorhaben, das nur unzureichend gelang, denn der Elf von Anspachs Coach Jörg Loutchan waren noch zwei weitere Tore vergönnt: Zejnullahus Freistoß nutzte Fliess per Kopfball zum vierten Streich, während Belfkih in der Schlussphase aus kurzer Distanz für den 1:5-Endstand verantwortlich zeichnete. Dazwischen (75.) lag der kaum bejubelte Gronauer Ehrentreffer von Yannik Schildger.

SV Gronau: Freiwald – Flachsel, Schäfer (30. Okuducu), Skora, Pierau – Ochere, Cakiqi – Palcewski (32. Schildger), Pinto da Silva (35. Greco), Gasch – Pintol.

FC Neu-Anspach: Schreiber – Coleman, Nagel, Schliesche, Fliess – Kraus (46. Zejnullahu), Akil (82. Karimi), Möbius, Howie (74. Abuhoureyahi), Belfkih – Akkus Rodriguez.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Aaron Fritz (Ebersberg)

Zuschauer: 50

Tore: 0:1 (22.) Fliess, 0:2 (30.) Howie, 0:3 (36.) Belfkih, 0:4 (52.) Fliess, 1:4 (75.) Schildger, 1:5 (88.) Belfkih

 

Wetterauer Zeitung 22.09.2019

LOGO SV GRONAU IMG_4847  2 : 4 (1:2)  SV 1920 Assenheim.jpg

Und endlich zeigt auch Assenheim, was es kann: Die oft betitelte Offensive um Dominique Ware und Marian Kipphan machte in Gronau den Unterschied, sicherte den Gästen den Sieg, obwohl es eine typische Unentschieden-Partie war. Ware (22.) und Spielertrainer Gennaro Grazioso (40.) sorgten in Hälfte eins für einen 2:0-Vorsprung, Miguel Gerhardt (42.) hielt Gronau mit dem 1:2 jedoch im Spiel. Nach der Pause setzte sich Assenheim mit Hagen Lohse (60.) wieder ab, worauf Tom Hanf (70.) auf 2:3 verkürzte, die Reserve offensiv umstellte – und den späten Genickbrecher durch Marian Kipphan (88.) kassierte.

 

Wetterauer Zeitung 22.09.2019

SpVgg. 05 Oberrad Frankfurt  2 : 0 (0:0)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Der SV Gronau hat dem Tabellenführer der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West aus Oberrad am Sonntagnachmittag mit einer tollen Leistung die Stirn geboten. Das junge Team von Trainer Florian Schwing hielt mit einer taktisch disziplinierten Vorstellung bis in die Schlussphase hinein ein torloses Unentschieden, musste sich aber doch mit 0:2 geschlagen geben. „Großes Kompliment an unser Team. Schade, dass die Jungs nicht mit einem Punktgewinn belohnt wurden“, sagte Gronaus Spielausschuss-Boss Stephan Firla. „Wir haben uns als Einheit präsentiert und bravourös dagegengehalten.“

Die Gronauer fanden zunächst deutlich besser in die Begegnung und vergaben durch Yannik Schildger (15./Dragun parierte reaktionsschnell) und Nico Gasch (20./nach Alleingang knapp drüber) beste Einschussgelegenheiten. Oberrad hatte zwar schon im ersten Spielabschnitt mehr Ballbesitz, kam aber bis auf eine Torchance von Kadir Fil (30./Freiwald zeigte sich auf dem Posten) zu keinen nennenswerten Chancen.

Nach dem Wiederanpfiff wurde der Tabellenführer immer stärker, doch der SVG zeigte ein großes Kämpferherz. Der Druck wurde allerdings immer größer und größer. In der 81. Spielminute war es dann soweit. Eine Flanke von der rechten Außenbahn beförderte Tobias Schinnen abgezockt zum 1:0 in den Gronauer Kasten (81.). Auf der Gegenseite vergab Jan Trepohl aus dem Gewühl die einzige Torchance der Schwing-Elf in der zweiten Spielhälfte (86.). Die spielerische Klasse des Tabellenführers kam beim Konter zum 2:0 zum Vorschein, der eingewechselte Oguz Cosguner behielt die Nerven und verwandelte eiskalt (89.).

Oberrad: Dragun, Nedwied, Bernstein, Hien, Fil, Vasilev, Mouktader (68. Cosguner), Chao Alvarez (62. Seebald), Schinnen, Gültekin 86. Longhitano), Magliarisi

SV Gronau: Freiwald – Flachsel, Schäfer, Skora, Pierau – Ochere, Trepohl, Pintol (73. Palcewski) – Gasch (78. Hanf), Schildger (60. Cakiqi), Pinto da Silva

Im Stenogramm / Tore: 1:0 (81.) Schinnen, 2:0 (89.) Cosguner

Schiedsrichter: Zanin Saleh Mustafa (Wiesbaden)

Zuschauer: 50

 

Wetterauer Zeitung 15.09.2019

TSV 1906 Dorn-Assenheim  0 : 4 (0:0)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Tore: 0:1 Roth (46.), 0:2 Hanf (51.), 0:3 Roth (73.), 0:4 Hanf (87.)


LOGO SV GRONAU IMG_4847  2 : 2 (2:1)  TSV Vatanspor Bad Homburg 1983

Der SV Gronau konnte mit einem 2:2-Unentschieden in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West den sonntäglichen Kontrahenten aus Bad Homburg auf Distanz halten. Der Ausgleichstreffer für den neuen Tabellenletzten aus der Taunusstadt fiel in der Schlussphase, obwohl das Team von Spielertrainer Necip Incesu ab der 60. Spielminute nach einer „Ampelkarte“ für Anas El Allaoui in Unterzahl agieren musste. „Vatanspor hat sich vor allem im zweiten Spielabschnitt sehr stark präsentiert und hat nie den Eindruck eines Tabellenletzten hinterlassen“, zeigte sich Gronaus Spielausschuss-Boss Stephan Firla sichtlich beeindruckt von der Vorstellung der Gäste.

Nachdem El Allaoui (12./per Fernschuss knapp vorbei) und Nico Gasch (19./im Nachsetzen) auf beiden Seiten die ersten Torchancen vergeben hatte, führte eine tolle Kombination des SVG über Michael Flachsel und Advan Cakiqi zu Fabio Pinto da Silva, der zum 1:0 vollendete (21.). Krystian Palcewski verpasste es, im weiteren Verlauf der Partie für das Schwing-Team nachzulegen (34.), ehe ein unglückliches Eigentor von Philip Skora den Gästen zum 1:1-Ausgleichstreffer verhalf (39.). Kurz vor dem Pausenpfiff brachte Pinto da Silva sein Team nach einem langen Ball aber erneut mit 2:1 in Front (44.).

Nach dem Wiederanpfiff verlegte sich der SV Gronau aufs „Konterspiel“, während die Gäste aus Bad Homburg immer stärker wurden – daran änderte auch die Hinausstellung von El Allaoui nichts (60.). Luka Coric (70./SVG-Keeper Freiwald tauchte gekonnt ins bedrohte Eck ab) und Alexander Ujma (82./zielte völlig freistehend vorbei) vergaben für die spielstarken Gäste zunächst den Ausgleichstreffer, während Gasch (50.) und vor allem Cakiqi (76.) auf der Gegenseite für Vorentscheidung hätten sorgen können.

Es kam, wie es kommen musste: Sefa Usta setzte sich fünf Minuten vor dem Ende im Gronauer Strafraum gekonnt durch und stellte mit einem Schuss ins lange Eck den 2:2-Endstand her. „Wir haben unsere Konter nicht gesetzt und müssen schlussendlich mit dem Remis leben“, lautete Firlas faires Fazit.

SV Gronau: Freiwald – Flachsel (75. Pierau), Schäfer, Skora, Pereira – Ochere, Cakiqi, Pintol – Gasch (84. Zola), Palcewski (64. Schildger), Pinto da Silva

TSV Vatanspor Bad Homburg: Molitor, Afou Nga, Hempel (89. Pekdemir), Denilsson da Silva, Penava, Usta, Ujma, El Allaoui, Tekin, Coric, Boutahar (53. Incesu)

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Jan Gutberlet (Burghaun)

Zuschauer: 50

Tore: 1:0 (21.) Pinto da Silva, 1:1 (39./ET) Skora, 2:1 (44.) Pinto da Silva, 2:2 (85.) Usta

Gelb-Rot: El Allaoui (60./Vatanspor/wiederholtes Foulspiel)

 

Wetterauer Zeitung 08.09.2019

LOGO SV GRONAU IMG_4847  3 : 0 (0:0)  SV 1923 Nieder-Wöllstadt.jpg

Trotz Personalsorgen reichte es für Gronau zu drei Zählern. Nieder-Wöllstadt dagegen könnte früher oder später, wenn sich nichts ändert, weiter unten enden. Am Sonntagnachmittag nutzten die Gastgeber ihre Chancen erst in Hälfte zwei, wo Max Steul (58.) einleitend die Führung besorgte und Goalgetter Tom Hanf (77.) gefolgt von Steuls zweitem Treffer in der 87. Minute keine Fragen offen ließen. Für Hanf war es bereits Saisontor Nummer sechs.

 

Wetterauer Zeitung 08.09.2019

FG Seckbach 02  1 : 2 (1:1)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Dass sich die Kerb vor Ort mit einem sportlich erfolgreichen Auftritt im Rücken doppelt zünftig feiern lässt, ist unter Fußballern unstrittig. Das sagte man sich auch in den Reihen des Wetterauer Fußball-Gruppenligisten SV Gronau, der beim bis dato noch ungeschlagenen Titelkandidaten FG Seckbach den unter der Woche durch einen 3:0-Sieg beim Lokalrivalen FC Karben eingeleiteten Aufwärtstrend bestätigen wollte. Man wähnte sich als krasser Außenseiter und spekulierte in Seckbach bestenfalls auf ein Remis. Doch es kam besser: Coach Florian Schwing und sein Team feierten im Frankfurter Stadtteil einen geradezu sensationellen 2:1 (1:1)-Auswärtssieg und sind anscheinend drauf und dran, nach einem missratenen Saisonstart das Klassement von hinten aufzurollen.

„Die Seckbacher hatten zwar mehr Ballbesitz, doch unsere Defensive ging sehr konzentriert zur Sache und hat nicht viel zugelassen. Je länger die Partie dauerte, desto besser lief es für uns. Ich denke, wir sind verdientermaßen als Sieger vom Platz gegangen“, lobte Gronaus Spielausschuss-Boss Stephan Firla die Team-Leistung der eigenen Leute. Seckbachs Trainer Thilo Halbleib sah es ganz ähnlich: „Die Gronauer hatten den größeren Siegeswillen und sind dafür belohnt worden.“

Das Konzept der Schwing-Truppe, gegen die technisch stärkeren Platzherren auf Konter zu setzen, funktionierte in zwei Situationen ganz nach Wunsch und reichte aus, um am Ende die optimale Ernte einzufahren: Zunächst, in der 16. Minute, besorgte Elvir Pintol nach Marcel Tschakerts Handspiel im Strafraum per Elfmeter die 1:0-Führung, über die sich die Gäste freilich nicht allzu lange freuen konnten. Milad Wardaks 18-Meter-Knaller, der hinter SVG-Keeper Patrick Freiwald zum 1:1-Ausgleich einschlug, ließ die Seckbacher Chancen nur fünf Minuten später wieder steigen. Davon unbeeindruckt, hielten sich die Gronauer an die vom Trainer ausgegebene Marschroute und warteten auf Gelegenheiten, vorne zuzuschlagen. Geduld, die sich in der 76. Minute auszahlen sollte: Nico Gasch bediente Fabio Pinto da Silva, und der SVG-Stürmer überlistete FG-Torwart Mark Lüdtke mit dem 2:1-Siegtreffer.

FG Seckbach: Lüdtke – Tschakert, Kotarac, Horvatinovic – Brenner (77. Flüs), Mühl, May (55. Scheitza), Kirci (66. Asli), Milad Wardak – Herrero Cennamo, Ali Wardak

SV Gronau: Freiwald – Flachsel, Schäfer, Skora, Pereira (66. Pierau) – Cakiqi, Ochere, Pintol – Palcewski (59. Schildger) – Pinto da Silva, Gasch (79. Zola)

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Jannik Schubert (Neu-Isenburg)

Zuschauer: 100

Tore: 0:1 (16.) HE Pintol, 1:1 (21.) Milad Wardak, 1:2 (76.) Pinto da Silva

 

Wetterauer Zeitung 01.09.2019

VfB Friedberg.jpg  1 : 4 (1:1)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Tore: 1:0 Ali (15.), 1:1 Laupus (27.), 1:2 Hanf (63.), 1:3 Vogel (76.), 1:4 Dechant (87.)


fc karben  0 : 3 (0:2)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Schon nach den ersten 45 Minuten gab’s in den Reihen der Platzherren lange Gesichter. Der Plan von FCK-Coach Harez Habib, die noch sieglosen Gronauer von Beginn an unter Druck zu setzen und früh für klare Verhältnisse zu sorgen, erwies sich nämlich als reines Wunschdenken. Timo Schmidts Pfostenschuss (30.) war alles, was die Karbener Elf in der Offensive zustande brachte. Dafür klappte es bei den Fußballern aus dem Bad Vilbeler Stadtteil ganz nach Wunsch. SVG-Trainer Florian Schwing lachte sich nach zwei Treffern von Advan Cakiqi (15./Flachschuss aus 18 Metern) sowie Fabio Pinto da Silva (44./nach einem langen Ball aus der eigenen Abwehr) ins Fäustchen. Nico Gaschs Treffer, erzielt in der 48. Minute, war bereits die Vorentscheidung zugunsten der Gronauer Gäste, bei denen sich die Sturmspitzen Gasch und Pinto da Silva mit hoher Laufbereitschaft Bestnoten verdienten.

Im Kurzsteno / Schiedsrichterin: Anne Ürsfeld (Mainz-Kastel)

Gelb-Rot: Cakiqi (90.)

Zuschauer: 230

Tore: 0:1 (15.) Cakiqi, 0:2 (44.) Pinto da Silva, 0:3 (48.) Gasch

 

Wetterauer Zeitung 28.08.2019

LOGO SV GRONAU IMG_4847  0 : 5 (0:2)  SF Friedrichsdorf 1974

Die „Rote Laterne“ der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West brennt seit Sonntagnachmittag in Gronau. Das blutjunge Team von Trainer Florian Schwing musste sich den Sportfreunden aus Friedrichsdorf mit 0:5 (0:2) geschlagen geben. Erneut wurden die Fehler der unerfahrenen Gronauer sofort bestraft, während dem SVG im Torabschluss der letzte „Punch“ fehlte. „Wir müssen weiterhin Lehrgeld bezahlen. Die Fehler unserer jungen Spieler werden in der Gruppenliga knallhart bestraft. Wir haben uns in den letzten Jahren dazu entschieden, unseren Weg mit jungen Spielern zu gehen und wollen diesen Weg auch nicht verlassen“, ordnet SVG-Spielausschussmitglied Stephan Firla den Auftakt des Aufsteigers in diese Saison erfrischend gelassen ein.

Gleich zu Spielbeginn vergaben Krystian Palcewski und Elvir Pintol klarste Einschussmöglichkeiten der Hausherren (1.), während auf der Gegenseite Florian Kister einen Fehler von SVG-Keeper Fabian Zscheisch, der den privat verhinderten Stammkeeper Patrick Freiwald vertrat, konsequent zum 1:0 ausnutzte (4.). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte konnte der SVG das Geschehen gegen den mit reichlich Erfahrung aus höheren Ligen ausgestatten Gast offen halten, traf aber in spielentscheidenden Situationen die falschen Entscheidungen. Der eingewechselte Okan Koyun verwandelte zunächst kurz vor dem Halbzeitpfiff einen Strafstoß zum 2:0 (45.+2) und baute in der Folge die Führung der Friedrichsdorfer weiter aus (64.). Der ebenfalls eingewechselte Dino Cakovic (69.) und Kister mit seinem zweiten Tagestreffer (82.) sorgten für den 5:0-Endstand und entsprechende Ernüchterung beim SVG.

SV Gronau: Zscheisch – Zorla (42. Schäfer), Flachsel, Okuducu, Skora – Gasch (71. Schildger), Ochere, Cakiqi, Pinto da Silva – Palcewski (71. Greco), Pintol

Sportfreunde Friedrichsdorf: Osmanovic, Strenkert, Horn, Basdar, Razai (35. Koyun), Banchetto, Kister, Theodosiadis (59. Cakovic), Pekgüzelyigit (74. Yavas), Hickl, Pulino

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Mink (Reichenbach)

Zuschauer: 100

Tore: 0:1 (4.) Kister, 0:2 (45.+2/FE, 64.) Koyun, 0:4 (69.) Cakovic, 0:5 (82.) Kister

 

Wetterauer Zeitung 25.08.2019

fsv 1954 kloppenheim  1 : 0 (0:0)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Wer kann den FSV Kloppenheim stoppen? Der SV Gronau II schon einmal nicht, zumindest nicht an diesem Sonntag. Dominanten Fußball des Tabellenführers gab es auf deren heimischem Terrain zu sehen – und doch blieb es nur bei einem 1:0-Sieg. Der Grund: Eine, so Trainer Siegbert Freienstein, „miese Chancenverwertung“. Die sorgte dafür, dass man unter anderem in Hälfte zwei gleich drei Mal den Pfosten traf und an die fünf Hochkaräter liegen ließ. Das Tor also ein Frage der Zeit und ab der 55. Minute Geschichte: Luca Campagna legte ab und Grzegorz Gorzolka netzte ein. Und Gronau? Kam über eine Großchance zu Beginn nicht hinaus, sah sich auf Defensivarbeit beschränkt – und in der im Vorfeld selbst angekündigten Außenseiterrolle bestätigt.

Wetterauer Zeitung 25.08.2019

SKV Beienheim.jpg  5 : 1 (3:0)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Der SKV Beienheim zeigte sich von den letzten beiden Auswärtspleiten gut erholt und kanzelte den SV Gronau am Sonntagnachmittag im Wetterauer Derby der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West mit 5:1 (3:0) ab.

Die Beienheimer präsentierten sich deutlich abgezockter als die sehr junge und unerfahrene Mannschaft von Trainer Florian Schwing. „Ich möchte unseren Sieg als absolut verdient bezeichnen, auch in dieser Höhe“, atmete SKV-Pressesprecher Stefan Raab nach der Partie durch. „Man konnte unsere Verunsicherung in der Anfangsphase deutlich spüren. Insgesamt ist der klare Erfolg einerseits sehr wichtig für das Selbstvertrauen, andererseits für den Kampf um den Klassenerhalt“, erklärte Raab weiter. Auf der Gegenseite ließ Gronaus Spielausschuss-Boss Stephan Firla kein gutes Haar an Schiedsrichter Pascal Borck aus Stockheim: „Die Schiedsrichterleistung war katastrophal. Nahezu alle Situationen wurden mit zweierlei Maß bewertet. Natürlich ist das nicht ursächlich für unsere Niederlage, da die Beienheimer einfach abgezockter waren als wir. Allerdings finde ich, dass der Beienheimer Sieg um zwei Tore zu hoch ausgefallen ist.“ Raab aufseiten des SKV bewertete das Ergebnis allerdings etwas anders: „Wir hätten im zweiten Spielabschnitt noch zwei bis drei Tore mehr erzielen können, was aber des Guten eindeutig zu viel gewesen wäre.“

Garanten des Beienheimer Erfolges waren die immer gefährlichen Offensivakteure Leon Hirzmann, Mike Michalak und Fatih Uslu. „Ich möchte aber auch Daniel Friede nicht unerwähnt lassen, der uns heute außerplanmäßig zur Verfügung stand und seine gute Leistung mit einem herrlichen Volleytreffer zum 3:0 krönte“, war Raab voll des Lobes. Nach magerer Fußballkost in den ersten 20 Minuten half dem SKV ein Strafstoß, um ins Spiel zu finden. Uslu verwandelte den von Trepohl an Hirzmann verursachten Elfmeter sicher zum 1:0 (26.). Der Bann für war gebrochen: Hirzmann (32./Vorlage Michalak) und Friede (38.) sorgten für den 3:0-Pausenstand aus Sicht der Hausherren. Der agile Nico Gasch konnte nach dem Wiederanpfiff per Kopf auf 1:3 verkürzen (53.). In dieser Phase vergab der SVG noch die eine oder andere Torchance.

Spätestens mit Michalaks Treffer zum 4:1 (59.) war die Entscheidung gefallen, erneut glänzte Hirzmann als Vorbereiter. Den Schlusspunkt zum deutlichen 5:1-Heimsieg setzte der eingewechselte Waldemar Patzwald, der nach herrlicher Vorarbeit Hirzmanns den Ball nur noch über die Linie zu schieben brauchte (79.).

SKV Beienheim: Kitler – Eder, Timon Wolf (89. Kuhn), Heck, Calla – Pllana, Yigin (69. Patzwald), Uslu (75. Schnell), Daniel Friede – Hirzmann, Michalak.

SV Gronau: Freiwald – Flachsel, Okuducu, Trepohl, Pereira (42. Pierau) – Ochere, Cakiqi – Gasch, Dechant (40. Schäfer), Pinto da Silva (75. Palcewski) – Pintol.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Pascal Borck (Stockheim)

Zuschauer: 100

Tore: 1:0 (26./FE) Uslu, 2:0 (32.) Hirzmann, 3:0 (38.) Friede, 3:1 (53.) Gasch, 4:1 (59.) Michalak, 5:1 (79.) Patzwald

 

Wetterauer Zeitung 18.08.2019

fc karben  1 : 4 (1:4)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Unsere 1B ist am Wochenende nicht mehr im Einsatz, denn die Mannschaft von Trainer Eckhardt Schildger hat ihre Aufgabe bereits bravourös gemeistert. Im Duell gegen den FC Karben e. V. II gewann unser Team am Freitagabend verdient mit 4:1 und klettertsomit vorübergehend auf Rang 1 der Kreisliga B Friedberg. Der SVG legte gut los ging durch einen Freistoßknaller von Hewig mit 1:0 in Führung. Mit der einzige Karbener Chance im ersten Durchgang kassierte man schließlich Mitte der ersten Halbzeit den 1:1 Ausgleich, antwortete aber prompt und zeigte eine gute Reaktion. Erst Tom Hanf, der mit einem gefühlvollen Heber den SVG wieder in Front brachte, bevor ein Doppelschlag von Hewig den 4:1 Pausenstand bedeutete. Nach der Halbzeit agierte der SVG nicht mehr so zielstrebig und so hatten die Karbener durchaus Torchancen um das Ergebnis zu verkürzen. Insgesamt dennoch ein verdienter Sieg unserer Mannschaft, die sich jetzt eine Woche lang intensiv auf das Spitzenspiel in Kloppenheim vorbereiten kann.

Instagramstory SVG – 17.08.2019

LOGO SV GRONAU IMG_4847  1 : 1 (0:0)  fc karben

Der SV Gronau hat seinen ersten Punkt in der Fußball-Gruppenliga eingefahren. Im Derby gegen den FC Karben spielte der SVG lange Zeit mit einem Mann weniger.

Ging es in gemeinsamen Kreisoberliga-Zeiten gegen den FC Karben zur Sache, war für die Fußballer des SV Gronau in der letzten Saison zweimal nichts zu holen. Klar, dass es die Cracks aus dem Bad Vilbeler Stadtteil diesmal besser machen wollten. Beim Vorhaben, Karbens Spielertrainer Harez Habib und seinen Teamkollegen unter Gruppenliga-Bedingungen erfolgreich Paroli zu bieten, zog sich die Mannschaft von SVG-Coach Florian Schwing gestern Abend im Aufsteiger-Duell durchaus achtbar aus der Affäre, obwohl vor eigenem Publikum beim 1:1 (0:0) nur ein Teilerfolg heraussprang. Achtbar deshalb, weil es der Karbener Truppe nicht gelang, ihre fast 50 Minuten währende numerische Überzahl mit dem zweiten Saisonsieg zu garnieren.Gronauer Personal-Änderungen, die nach der 1:5-Heimpleite gegen den TSV Bad Nauheim durchaus angebracht waren, erstreckten sich auf Diogo Pereira, Niclas Müller und Spielmacher Moritz Dechant für Moritz Pierau, Nico Gasch und Krystian Palcewski. Auf Karbener Seite begnügte sich Habib erst mal mit einem Platz auf der Bank – für ihn begann Jannik Jung im offensiven Mittelfeld. Derweil stand Andreas Bartoschek anstelle von Gökhan Cirak im FCK-Tor und erwies sich als sicherer Rückhalt. Viel zu halten brauchte der Karbener Keeper ohnehin nicht, zumal sich die Offensivbemühungen der Platzherren zumindest im ersten Abschnitt in sehr überschaubarem Rahmen bewegten.
Karben wirkte spielerisch reifer und verbuchte vor der Pause zwei tolle Gelegenheiten: Mert Sayan versiebte nach Erkan Göks Kopfball-Auflage aus kurzer Distanz (22.), zwei Minuten später wurde Moritz Feilers 20-Meter-Schuss vom Pfosten ausgebremst. Kurz vor der Pause dann helle Aufregung: „Gelb-Rot“ gegen Moritz Dechant, erteilt wegen wiederholtem Foulspiels, empfand man im Gronauer Lager als zu harte Entscheidung.Wer dachte, in den zweiten 45 Minuten würde Karben tüchtig auf die Tube drücken und mit einem Spieler mehr den Sack zumachen, der irrte. Die Partie gestaltete sich offener, und ab der 50. Minute musste die Habib-Elf sogar einem Rückstand hinterherlaufen: Fabio Pinto da Silva besorgte nach einem langen Ball aus der eigenen Abwehr die Gronauer Führung.Für den Ausgleich zeichnete sieben Minuten später Karbens Innenverteidiger Taulant Balaj per verwandelten Foulelfmeter verantwortlich, verursacht von Michael Flachsel an FCK-Torjäger Erkan Gök. Weitere Treffer lagen in der Luft, doch am Ende konnten beide Mannschaften mit dem Unentschieden durchaus gut leben.

SV Gronau: Freiwald – Flachsel, Okuducu, Trepohl, Pereira – Schäfer (60. Cakiqi), Ochere – Pinto da Silva (69. Roth), Niclas Müller (23. Gasch), Dechant – Pintol

FC Karben: Bartoschek – Sayan, Balaj, Albrecht, Kuzpinari – Bakanhan (46. Hübsch), Jallow, Timo Schmidt, Jung – Feiler (70. Habib), Gök

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Stefan Schäfer (Ranstadt)

Tore: 1:0 (50.) Pinto da Silva, 1:1 (57./Foulelfmeter) Balaj

Gelb-Rote Karte: Dechant (43./Foulspiel), Pereira (91./Foulspiel)

Zuschauer: 150

Wetterauer Zeitung 15.08.2019

LOGO SV GRONAU IMG_4847  1 : 5 (0:3)  TSV Bad Nauheim 1973

Der Türkische SV Bad Nauheim scheint auch in dieser Saison ein Spitzenteam in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West zu sein. Beim 5:1 in Gronau gab es den dritten Sieg im dritten Spiel.

Klare Sache für den Türkischen SV Bad Nauheim im Wetterau-Derby der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West gegen den SV Gronau. Die Tosunoglu-Elf behielt beim Aufsteiger mit 5:1 (3:0) die Oberhand und legte mit drei Siegen aus drei Siegen endgültig einen blitzsauberen Saisonstart hin. Garanten des klaren Bad Nauheimer Erfolges waren die pfeilschnellen Außenspieler Abdul Baki Özisli und Noah Pölitz, die mit jeweils zwei Treffern und etlichen gelungenen Aktionen glänzten. Spielertrainer Tufan Tosunoglu konnte sich angesichts des klaren Ergebnisses sogar den Luxus erlauben, sich selbst zu schonen.

„Wir sind heute mit dem TSV Bad Nauheim auf einen sehr starken Gegner getroffen, der vor allem im Zentrum eine klare Dominanz hatte und zudem über pfeilschnelle Außenspieler verfügt“, zeigte sich Gronaus Spielausschuss-Boss Stephan Firla beeindruckt von den Kurstädtern. „Insgesamt ein verdienter Sieg unserer Gäste, der allerdings um zwei Tore zu hoch ausfiel.“ In diesem Punkt konnte ihm Bad Nauheims Pressesprecher Deniz Can nicht ganz folgen: „Wir hätten das Spiel angesichts mehrerer klarer Torchancen durchaus noch höher gewinnen können. Wir haben auf dem Gronauer Sportplatz klar dominiert und sind unserer Favoritenrolle jederzeit gerecht geworden.“

Das Derby startete turbulent. Während Tigernachus Schäfer (3.) und Elvir Pintol (11.) am starken TSV-Keeper Yüksel Deliktas scheiterten, visierte TSV-Goalgetter Salih Yasaroglu nur den Innenpfosten des Gronauer Gehäuses an (6.). Özisli brachte die Gäste nach toller Vorarbeit von Pölitz mit 1:0 in Front (12.). Im weiteren Spielverlauf vergaben Pintol (17.) und Palcewski (28.) weitere gute Torchancen der Gastgeber. Diese Nachlässigkeiten im Torabschluss bestrafte der TSV prompt mit einem Doppelschlag von Yasaroglu (32.) und Özisli (38.) zum 3:0-Halbzeitstand. „In dieser Phase des Spiels waren wir nahezu gleichwertig und hätten bei besserer Chancenverwertung, das Spiel offen halten können“, sagte Firla.

Im zweiten Spielabschnitt drehte der ohnehin schon sehr auffällige Noah Pölitz noch einmal auf und erhöhte mit zwei wunderschönen Treffern auf 5:0 für die Gäste. Der Gronauer Ehrentreffer ging auf das Konto von Sturmführer Elvir Pintol, der einen von Özisli an Niclas Müller verursachten Strafstoß souverän verwandelte (78.). Auf der Gegenseite scheiterte Yasaroglu mit einem Elfmeter am hervorragend reagierenden Gronauer Torhüter Freiwald (80.).

Während die Tosunoglu-Elf mit neun Punkten verlustpunktfrei von der Tabellenspitze grüßt, geht Trainer Florian Schwing mit seiner jungen Mannschaft schweren Zeiten entgegen. In den nun folgenden Derbys gegen Karben (Mittwoch) und Beienheim (Sonntag) gilt es, für den SVG unbedingt zu punkten.

SV Gronau: Freiwald – Flachsel, Okuducu, Trepohl, Pierau (70. Skora) – Gasch (65. Roth), Ochere, Schäfer, Pinto da Silva (40. Niclas Müller) – Palcewski, Pintol

TSV Bad Nauheim: Yüksel Delikats – Schusterschitz, Can, Kirim, Usta – Kuzpinar, Selahattin Deliktas – Özisli (78. Pejic), Albayrak (86. Yigit), Pölitz – Yasaroglu

Im Stenogramm / Tore: 0:1 (12.) Özisli, 0:2 (32.) Yasaroglu, 0:3 (38.) Özisli, 0:4/0:5 (66./72.) Pölitz, 1:5 (78./FE) Pintol

Gelb-Rot: Kuzpinar (83./TSV/wiederholtes Foulspiel)

Schiedsrichter: Timo Hager (Ginsheim)

Zuschauer: 50

 

Wetterauer Zeitung 11.08.2019

SV Blau-Gelb Friedberg  2 : 3 (1:0)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Lange spielte Aufsteiger Blau-Gelb zuhause gut, sicherte sich durch Arnaud Fongang Peka (30.) die 1:0-Führung und wurde dann überrascht. Moritz Dechant (49./strammer Schuss), Sascha Hewig (59./Freistoß) und Tom Hanf (71./frei stehend) bestraften eine schläfrige zweite Hälfte der Heimelf gnadenlos. Da half auch das 2:3 durch Jonas Vanancio (90.) inklusive Rudelbildung und Roter Karte gegen Kapitän Fonang Peka kurz vor Ende nicht mehr weiter.

 

Wetterauer Zeitung 11.08.2019

Spvgg. 03 Fechenheim  3 : 1 (0:1)  cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg

Aufsteiger SV Gronau musste zum Auftakt der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West eine 1:3-Niederlage in Fechenheim akzeptieren. Das junge Team von Trainer Florian Schwing musste in der zweiten Spielhälfte die Überlegenheit der Hausherren anerkennen. „Wir haben heute absolut verdient verloren“, zog Gronaus Spielausschuss-Boss Stephan Firla nach der Partie fair Bilanz. „Wir hatten den Fechenheimern im zweiten Spielabschnitt nichts mehr entgegenzusetzen. In dieser Phase haben sich unsere personellen Ausfälle deutlich bemerkbar gemacht.“ Unter anderem fehlten Elvir Pintol, Marco Greco, Moritz Dechant, Felix Eich und Advan Cakiqi.

Der SVG fand zunächst gut in die Partie und ging durch einen Volltreffer von Krystian Palcewski – bestens bedient von Tigernachus Schäfer – in Front (4.). Im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte blieb die Schwing-Elf gut in der Partie und bot den Hausherren energisch die Stirn.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte das Team von Trainer Ramzi Kallel das Tempo und war fortan spielbestimmend. Dabei war Kamil Yikilmaz immer wieder Dreh- und Angelpunkt des Fechenheimer Sturmlaufs. Auch der eingewechselte Joshua Lyzcarz trug zum Umschwung bei. Der Flügelflitzer sorgte für den 1:1-Ausgleich (50.). Im weiteren Spielverlauf verhinderte zunächst SVG-Torwart Patrick Freiwald Schlimmeres. Gegen Tamim Jusofies Abschluss – nach überragender Vorarbeit von Yikilmaz – war allerdings auch für ihn kein Kraut gewachsen – 2:1 für die Hausherren (78.). In der Nachspielzeit sorgte Yikilmaz mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand für die Entscheidung und krönte somit seine hervorragende Leistung (90.+2).

Spvgg. 03 Fechenheim: Aydin, Jusofie, Löchner, Johnson, Lotz, De Angelis (46. Anandan), Yikilmaz, Mamay, Weber, Ogbonnaya (46. Lyzcarz), Pedace (68. Hegazi)

SV Gronau: Freiwald – Pereira, Okuducu, Skora (83. Schildger), Pierau – Ochere, Trepohl, Schäfer – Müller, Palcewski (66. Gasch), Roth (55. Flachsel)

Im Stenogramm / Tore: 0:1 (4) Palcewski, 1:1 (50.) Lyzcarz, 2:1 (78.) Jusofie, 3:1 (90.+2) Yikilmaz

Schiedsrichter: David Wegmann (Darmstadt)

Zuschauer: 40

 

Wetterauer Zeitung 04.08.2019

cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg  2 : 2 (1:1)  FC Olympia 09 Fauerbach

Turbulent wurde es im Topspiel am ersten Spieltag: Hitzig von außen, hitzig auf dem Platz – Ergebnis: vier Gelb-Rote Karten. Jeweils zwei auf beiden Seiten, Gronau kassierte seine etwas früher, litt folglich etwas mehr. In noch ruhigen Gefilden trafen zu Beginn Hanf (7.) für Gronau und Müller (27.) per Heber auf der Gästeseite. Noch voll besetzt ging Olympia im Hälfte zwei vom Punkt aus durch Daniel Fiedler (76.) in Führung, ehe Hanf (80.) ebenfalls per Foulelfmeter die nur noch zu neunt spielenden Gronauer zu immerhin einem Zähler brachte.

Tore: 1:0 Tom Hanf (7.), 1:1 Florian Müller (27.), 1:2 Daniel Fiedler (76.), 2:2 Tom Hanf (80.)

 

Wetterauer Zeitung 04.08.2019

Licher Kreispokal

cropped-logo-sv-gronau-img_4847.jpg  2 : 1 (1:0)  fv 1919 bad vilbel

Erwartungsgemäß bestimmte der Hessenligist aus Bad Vilbel vom Start weg das Spielgeschehen, hatte jedoch bereits in der Anfangsphase großes Pech im Torabschluss – ein Fakt, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Partie ziehen sollte. Alexandr Railean traf nach fünf Minuten mit einem satten Distanzschuss nur den Pfosten des Gronauer Gehäuses. Nur vier Minuten später verpasste Moubarak Affo die FV-Führung, als er freistehend aus kurzer Distanz über das Gronauer Tor zielte. Auf der Gegenseite hatte Krystian Palcewski den Führungstreffer für die Hausherren auf dem Fuß, verfehlte das Gästegehäuse aber ebenfalls denkbar knapp (24.). Nach einer halben Stunde verzeichnete Lukas Knell bereits den zweiten Aluminiumtreffer für den Hessenligisten. Besser machte es Jan Trepohl drei Minuten später, als er nach Vorarbeit von Diogo Pereira zum 1:0 für den Gruppenliga-Aufsteiger aus Gronau einnetzte. Gerade einmal zwei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als Palcewski auf Zuspiel von SVG-Mannschaftskapitän Elvir Pintol für die Hausherren erhöhte. In der Folge erhöhte der Hessenligist den Druck, agierte vor dem gegnerischen Tor aber weiterhin äußerst glücklos. Der Bad Vilbeler Anschlusstreffer durch Knell in der 86. Minute kam letztlich zu spät. „Bei vier Aluminiumtreffern des Gegners muss man unter dem Strich sicherlich von einem glücklichen Sieg sprechen“, räumte Gronaus Spielausschussmitglied Stephan Firla ein. In der 82. Minute sah Bad Vilbels Niklas Biehrer wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Wetterauer Zeitung 28.07.2019